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Wertvolle Verbindungen – Delegation der Universität Potsdam besucht Partner in Kolumbien, Argentinien, Uruguay und Brasilien

Medieninformation 12-03-2026 / Nr. 026

Die Universität Potsdam will ihre engen Beziehungen nach Südamerika weiter ausbauen. Aus diesem Grund reiste eine Delegation der Hochschule Ende Februar unter Leitung des Uni-Präsidenten Prof. Oliver Günther, Ph.D. nach Kolumbien, Argentinien, Uruguay und Brasilien, um dort Partnerinstitutionen zu besuchen. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter des International Office, des Zentrums für Lehrerbildung (ZeLB) sowie der Fachbereiche Romanistik, Militärgeschichte und Wirtschaftsinformatik. Ziel der Reise war, die universitären Partnerschaften zu vertiefen und neue Lehr- und Forschungskooperationen sowie innovative Mobilitätsformate zu initiieren. Zudem informierte sich die Delegation bei Kooperationspartnern und Wissenschaftsinstitutionen wie dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in São Paulo, der Vertretung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Bogotá und dem CONICET in Argentinien über wissenschaftspolitische Herausforderungen und Chancen in der Region. Darüber hinaus standen Besuche bei den deutschen Partnerschulen des ZeLB in Bogotá, Montevideo und São Paulo sowie bei Kooperationspartnern für Praktika, wie dem BAFICI Filmfestival Buenos Aires, auf dem Programm.

Für Uni-Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. war es nach 2016 die zweite Südamerikareise und der erste Besuch in Brasilien: „Intensive Tage voller Eindrücke und Gespräche haben gezeigt, wie vielfältig, wichtig und fruchtbar unsere Kooperationen mit Südamerika sind. Und ich bin zuversichtlich, dass wir diese weiter ausbauen können – zum Vorteil aller Beteiligten! Kommende Generationen von Studierenden und Forschenden werden auf der Grundlage dieser Kooperationen wertvolle Studienerfahrungen machen und wichtige internationale Forschungsprojekte auf den Weg bringen.“

Besondere Höhepunkte waren der Empfang der UP im Generalkonsulat von São Paulo sowie ein Treffen von Alumni der Hochschule in Buenos Aires. Im Rahmen der Reise wurden Verträge für die Erneuerung der Partnerschaften mit der Universidad des São Paulo (USP) sowie mit dem Colégio Humboldt (Partnerschule ZeLB) unterzeichnet. Außerdem sind weitere Verträge mit den USP-Fakultäten für Erziehungswissenschaften, Philosophie und Ingenieurswissenschaften im Gespräch. Zudem soll mit der Universidad de Buenos Aires (UBA) ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden, der die bestehenden Kooperationen mit der naturwissenschaftlichen und der philosophischen Fakultät der UBA ausweiten wird.

„Die herzlichen Begegnungen mit Vertreter*innen der Partneruniversitäten Uni Andes, UNAL (beide Bogotá/Kolumbien), UNSAM, UBA (beide Buenos Aires) sowie UNICAMP (Campinas/Brasilien) und USP (São Paulo) waren klare Zeichen für die intensive und langjährige Verbundenheit der UP mit ihren lateinamerikanischen Partnern sowie die gute Zusammenarbeit, die bereits in vielen wissenschaftlichen Kooperationen gelebt wird“, sagte die Leiterin des International Office Katharina Schmitt, die ebenfalls Teil der Delegation war. In den zahlreichen Gesprächen wurde immer wieder betont, dass deutsche Universitäten ein wichtiger Kooperationspartner für Lateinamerika seien – wichtige Themen sind u.a. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Transfer und Austausch auf Doktoranden- und Postdocebene. Aus deutscher Sicht sind neben der wissenschaftlichen Exzellenz der besuchten Partner auch Resilienz und Krisenfestigkeit des lateinamerikanischen Wissenschaftssystems von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Partnerschaften.

 

Foto 1: Delegation der Universität Potsdam mit Repräsentanten der Partneruniversität Campinas (UNICAMP). Foto: Sven Dinklage
Foto 2: Uni-Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. und Rektor Aluísio Segurado nach der Verlängerung des Vertrags zwischen den Universitäten Potsdam und Sao Paulo (USP). Foto: Sven Dinklage
Foto 3: Uni-Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. spricht beim Empfang der Universität Potsdam in der Residenz der deutschen Generalkonsulin in Sao Paulo. Foto: Sven Dinklage

Kontakt:
Dr. Silke Engel, Universitätssprecherin und Leiterin des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Potsdam
Tel. 0331/977-1496
E-Mail: presseuni-potsdamde

 

Medieninformation 12-03-2026 / Nr. 026