Schon früh am Morgen füllt sich der Innenhof von Haus 8 unterhalb des Audimax mit aufgeregten Stimmen und freundlichen Grüßen, denn hier ist der erste Anlaufpunkt für die Neuankömmlinge. Tische laden ein zum Verweilen und Kennenlernen mit Kaffee und kleinen Snacks. Schnell mischt sich die internationale Gemeinschaft und erste Kontakte werden geknüpft.
Die Campusbotschafter*innen und das Team vom International Office begrüßen die Studierenden mit einem Lächeln, einer Willkommensmappe sowie einer liebevoll gepackten „Schultüte“, die mit süßen Überraschungen das Heimweh vertreiben und den ersten Unistress versüßen. Anschließend machen viele von ihnen einen wichtigen Schritt – mit der Schlüsselausgabe durch das Studierendenwerk öffnet sich die Tür zu ihrem „Zuhause fernab von Zuhause“.
Die Austauschstudierenden sind ein buntes Spiegelbild der internationalen Vielfalt, für die die Uni Potsdam seit Jahren steht – sie kommen aus Georgien, der Ukraine, den USA, Brasilien, Mexiko, Japan, Finnland, verschiedenen EU-Ländern, Südkorea und dem Senegal. Jede und jeder von ihnen hat persönliche Gründe, warum Potsdam und die UP die perfekte Wahl für ihr Auslandssemester.
Szymon aus Polen, der in seiner Heimat Journalismus studiert, ist voller Vorfreude auf Germanistik-Kurse: „Ich möchte mein Deutsch verbessern und an einem schönen Ort studieren.“ Besonders gespannt ist er darauf, in die Welt der deutschen Musik einzutauchen, von der er bisher hauptsächlich Nena kennt.
Carol ist aus Brasilien für ein Auslandssemester in Business Administration angereist und ist gespannt auf die Schlösser und geschichtsträchtigen Bauten Potsdams. „Ich interessiere mich besonders für Geschichte und freue mich darauf, in Potsdam historische Orte zu erleben“, erklärt sie begeistert. Für sie ist der Austausch auch eine Chance, in eine lebendige, multikulturelle Gemeinschaft einzutauchen und Freundschaften über Kontinente hinweg zu knüpfen: „Schon am Arrival Day habe ich Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern und anderen Teilen der Welt getroffen.“
Der gute Ruf der Universität Potsdam in den Geowissenschaften hat Papa Arona aus dem Senegal nach Deutschland gelockt. Er sieht den Austausch als Gelegenheit, sein Fachwissen zu vertiefen. Besonders die vielen Forschungsinstitute in Potsdam reizen ihn, „dort später einmal zu arbeiten“.
Während die Sonne langsam hinter der prächtigen Kulisse des Neuen Palais versinkt und der Tag sich dem Ende neigt, haben die Studierenden bereits die ersten Schritte ihrer Zeit an der Uni Potsdam getan – in eine neue, aufregende Welt und mit Vorfreude auf all die Abenteuer, die sie erwarten.