3. Potsdamer Netzwerkstatt: "Vom Festhalten und Loslassen: Re- und Dekonstruktion von Ost und West"
Die 3. Potsdamer Netzwerkstatt mit dem Titel “Vom Festhalten und Loslassen - Re- und Dekonstruktion von Ost und West” widmet sich den anhaltenden und wirkmächtigen Unterscheidungen zwischen dem „Osten“ und dem „Westen“ Deutschlands, die auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung gesellschaftliche Deutungen, politische Diskurse und alltägliche Wahrnehmungen prägen. Im Mittelpunkt der Tagung steht die komplexe Frage, wie diese raumbezogenen Kategorien durch mediale, politische und wissenschaftliche Praktiken hergestellt, stabilisiert und verändert werden, welchen Bedingungen diese Konstruktionsprozesse unterliegen und welche Funktionen und Effekte sie haben. Wer möchte warum und woran festhalten? Was vom „Osten“ oder „Westen“ sollte oder muss losgelassen werden? Und inwieweit lässt sich überhaupt ein gemeinsames „Wir“ jenseits von Ost und West gestalten? Dabei möchten wir nicht nur Vergangenes und Trennendes, sondern die gesellschaftliche Pluralität des Nach-Wende-Deutschlands herausstellen. Die AG Angewandte Humangeographie und Regionalwissenschaften bringt hierfür Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen sowie an dieser Thematik Interessierte aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Feldern zusammen, um einen multiperspektivischen und transdisziplinären Blick auf diese Fragestellung und bestehende Forschungsperspektiven zu ermöglichen.
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Am Neuen Garten 64
Potsdam 14469
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Karl-Liebknecht-Str. 24-25
14476 Potsdam