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Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes

Die Vorbereitung meines Auslandsaufenthaltes empfand ich insgesamt als sehr angenehm und gut organisiert. Meine Heimathochschule stellte viele hilfreiche Informationen zum Erasmus+-Programm zur Verfügung, insbesondere durch Informationsveranstaltungen, in denen alle wichtigen Schritte verständlich erklärt wurden. Bei offenen Fragen konnte ich mich jederzeit an das International Office wenden, das stets hilfsbereit und zuverlässig unterstützte. Auch der Kontakt mit der Gasthochschule verlief unkompliziert. Der Austausch der Bewerbungsunterlagen über das OLA-Portal funktionierte reibungslos, sodass der organisatorische Aufwand für mich persönlich insgesamt recht gering war.


Studienfach: Betriebswirtschaftslehre (Economics)

Aufenthaltsdauer: 09/25 – 01/26

Gastuniversität: UNINT – Università degli studi internazionali di Roma

Gastland: Italien

Studium an der Gastuniversität

Zu Beginn des Semesters wurde ich herzlich von der Universität sowie vom Erasmus Student Network (ESN) begrüßt. Die Einführungsveranstaltungen erleichterten den Einstieg sehr. Besonders schön war eine Willkommensparty etwa eine Woche nach Semesterbeginn, bei der es kostenloses Essen und Getränke gab und man schnell mit anderen Studierenden – sowohl internationalen als auch einheimischen – ins Gespräch kam. Während des gesamten Semesters stand das International Office der Gastuniversität unterstützend zur Seite und war stets sehr zuvorkommend.
Anfangs waren die mündlichen Prüfungen für mich ungewohnt, im Nachhinein liefen sie jedoch besser als erwartet. Sehr positiv empfand ich, dass alle Vorlesungen zusätzlich online übertragen wurden, sodass man bei Bedarf flexibel teilnehmen konnte. Die Modulauswahl war sehr vielfältig und bot spannende Inhalte, die es an meiner Heimathochschule nicht gibt, wie zum Beispiel Event Management, das mir besonders viel Spaß gemacht hat. Das Modul Luxury, Fashion and Sustainable Management empfand ich hingegen als deutlich anspruchsvoller als die anderen und persönlich weniger passend. Insgesamt habe ich das Studium an der Gastuniversität jedoch als sehr bereichernd erlebt und konnte viele neue akademische Erfahrungen sammeln.

Kontakte zu einheimischen und internationalen Studierenden

Der Kontakt zu anderen Studierenden fiel mir sehr leicht, da sowohl einheimische als auch internationale Studierende sehr offen und herzlich waren. Besonders die einheimischen Studierenden zeigten großes Interesse an den Erasmusstudierenden und nahmen uns schnell in ihre Gruppen auf. Durch die vielen Gruppenarbeiten in den Vorlesungen ergaben sich automatisch zahlreiche Möglichkeiten, sich besser kennenzulernen und zusammenzuarbeiten. Auch nach dem Ende meines Erasmusaufenthaltes habe ich weiterhin Kontakt zu Studierenden der Gastuniversität, was ich als besonders schön empfinde.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Vor meinem Auslandsaufenthalt konnte ich kein Italienisch. Im Laufe des Semesters konnte ich jedoch durch regelmäßiges Lernen mit Duolingo sowie durch den italienischen Sprachkurs der Universität meine Sprachkenntnisse deutlich verbessern. Inzwischen bin ich in der Lage, mich zumindest teilweise mit Einheimischen auf Italienisch zu verständigen, auch wenn dies manchmal mit einer Mischung aus Italienisch und Englisch geschieht. Zusätzlich konnte ich meine Englischkenntnisse durch die englischsprachigen Vorlesungen weiter festigen und sicherer anwenden.

Wohn-  und Lebenssituation

Die Wohnungssuche in Rom stellte sich als eine der größten Herausforderungen dar, da Wohnraum knapp und vergleichsweise teuer ist. Letztendlich hatte ich jedoch Glück und fand über Airbnb ein WG-Zimmer bei meinem Mitbewohner, der aus Rom stammt. Durch ihn habe ich viele einheimische Tipps bekommen. Die Wohnung lag im Stadtteil Monteverde, der recht gut gelegen war. Von dort aus konnte ich die Universität schnell mit dem Zug erreichen und war auch allgemein gut angebunden, beispielsweise für Ausflüge in andere Stadtteile, zu den umliegenden Seen oder zum Vatikan. Stadtteile wie Trastevere oder Testaccio waren sogar fußläufig erreichbar. Wichtig ist eine gute Anbindung an Zug- oder Metrostationen, da der Busverkehr in Rom sehr unzuverlässig ist. Aus diesem Grund bin ich viel zu Fuß gegangen. Die Lebenshaltungskosten sind insgesamt vergleichbar mit denen in Deutschland, während Restaurant- und Cafébesuche meist etwas günstiger sind. Aus meiner Erfahrung heraus ist es hilfreich, frühzeitig über Kontakte oder WhatsApp-Gruppen nach Wohnmöglichkeiten zu suchen, insbesondere über das ESN.

Studienfach: Betriebswirtschaftslehre (Economics)

Aufenthaltsdauer: 09/25 – 01/26

Gastuniversität: UNINT – Università degli studi internazionali di Roma

Gastland: Italien

Rückblick

Rückblickend war mein Auslandssemester eine unvergessliche und sehr bereichernde Zeit. Neben dem Studium konnte ich viele verschiedene Städte in Italien besuchen, zahlreiche Tage am Meer verbringen und das gute Wetter, die italienische Küche und die Offenheit der Menschen genießen. Rom hat mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt, da man selbst im Alltag ständig von der Schönheit und Geschichte der Stadt umgeben ist. Ich kann ein Auslandssemester in Rom wirklich von Herzen empfehlen – sowohl die Stadt als auch die Universität haben diese Erfahrung für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.


Italien

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