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Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes

Die Bewerbung für den Erasmus-Aufenthalt begann mit dem Verfassen eines Motivationsschreibens, das in meinem Fall etwa zwei Seiten umfasste und in dem ich meine Gründe für einen Aufenthalt in Bergen dargelegt habe. Zusätzlich musste ich vor der Nominierung einen Leistungsnachweis einreichen, was im Zeitraum Dezember/Januar des akademischen Jahres 2024/25 erfolgte. Die Bewerbung richtete sich zunächst an die Universität Potsdam. Nach erfolgreicher Bewerbung erhielt ich im Februar die Zusage für einen Austauschplatz und wurde anschließend vom International Office der Universität Potsdam für die Gastuniversität Bergen nominiert.

Nach der Nominierung folgte die Bewerbung an der Gastuniversität. Dabei erhielt ich von der Universität Potsdam eine ausführliche Checkliste sowie Einladungen zu Informationsveranstaltungen, die bei der Klärung offener Fragen und weiterer organisatorischer Schritte sehr hilfreich waren. Diese fanden im März statt. Die Einhaltung der Fristen, die Recherche weiterer notwendiger Schritte sowie die Auswahl des Kursangebots an der Gastuniversität erfolgten eigenständig über die Website der jeweiligen Universität. Die einzureichenden Unterlagen mussten über die Erasmus+-Seite der Universität Potsdam hochgeladen werden. Diese Plattform ist übersichtlich aufgebaut und gut organisiert, sodass es hierbei zu keinen Schwierigkeiten kam.

Im weiteren Verlauf waren mehrere Rückmeldungen erforderlich, unter anderem zu Green Travel, Bedarfsabfragen sowie möglichen Top-Ups. Anschließend wurde das Online Learning Agreement (OLA) erstellt. Hierfür musste zunächst eine Kursauswahl getroffen werden, um die entsprechenden Veranstaltungen eintragen zu können. Dabei ist zu beachten, dass insgesamt 30 ECTS erreicht werden sollten. Für Jurastudierende gilt zudem, dass mindestens ein juristischer Kurs erfolgreich absolviert werden muss, damit das Semester für den Freischuss anerkannt wird. Das OLA kann jedoch auch nach der Ankunft vor Ort angepasst werden, falls die gewählten Kurse nicht den eigenen Erwartungen entsprechen.

Insgesamt verlief die Vorbereitung auf den Erasmus-Aufenthalt sehr unkompliziert, sofern man die Fristen im Blick behält. Bei Rückfragen habe ich mich an die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Erasmus an der Universität Potsdam gewandt und stets zeitnah eine hilfreiche Rückmeldung erhalten. Obwohl ich zu Beginn großen Respekt vor dem Bewerbungsprozess hatte, stellte sich dieser rückblickend als gut strukturiert und nicht besonders aufwändig heraus.


Studienfach: Rechtswissenschaften 

Aufenthaltsdauer: 08/2025 - 12/2025

Gastuniversität: Universitetet i Bergen

Gastland: Norwegen

Studium an der Gastuniversität

Bereits in meiner ersten Woche konnte ich viele Kontakte zu Studierenden aus unterschiedlichsten Ländern knüpfen. Zu Beginn des Semesters wurden wir fakultätsintern in Gruppen von etwa 25 Personen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil, die von unseren Buddys organisiert wurden. In meinem Fall waren dies zwei norwegische Studentinnen, die uns während der Anfangszeit begleiteten und bei Fragen halfen. Gemeinsam lernten wir Bergen kennen und gingen unter anderem feiern, was eine gute Gelegenheit bot, schnell andere Studierende kennenzulernen und erste Freundschaften zu schließen.

Zu Beginn meines Studiums war ich zunächst etwas orientierungslos, da jede Fakultät ihr eigenes Gebäude hat und diese in der Stadt verteilt sind. Nach kurzer Zeit fand ich mich jedoch gut zurecht. Sowohl Studierende als auch Mitarbeitende der Universität waren jederzeit sehr hilfsbereit, was den Einstieg deutlich erleichtert hat.

Als Jurastudentin entschied ich mich bewusst dafür, während meines Auslandssemesters auch einmal Kurse außerhalb meines eigentlichen Studienfachs zu belegen. Besonders interessiert war ich an der norwegischen Sprache, weshalb ich mich zunächst für den Norwegisch-Sprachkurs A1 und A2 einschrieb, der mit 30 ECTS vorgesehen war. Obwohl in der Kursbeschreibung angegeben war, dass keine Vorkenntnisse erforderlich seien, stellte sich schnell heraus, dass viele Kursteilnehmende bereits über Norwegischkenntnisse verfügten.

Mitten im Semester wurde dann ein Einstufungstest geschrieben. Studierenden, die weniger als 50 % erreichten, wurde empfohlen, in den Norwegisch-A1-Kurs mit 15 ECTS zu wechseln. Da auch ich Schwierigkeiten mit dem Kursniveau hatte, entschied ich mich für diesen Wechsel, was sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung herausstellte. Der neue Sprachkurs fand zweimal pro Woche jeweils drei Stunden statt. Die Organisation des Kurswechsels verlief sehr unkompliziert, sodass ich bereits eine Woche später am neuen Kurs teilnehmen konnte.

Zusätzlich belegte ich den juristischen Kurs Comparative European Constitutional Law, der mit 10 ECTS angerechnet wurde. Dieser Kurs war sehr interessant

Die Prüfungen im Norwegischkurs bestanden aus einer schriftlichen und einer mündlichen Leistung. Die schriftliche Prüfung war gut zu bewältigen, und die mündliche Prüfung bestand aus einem etwa 15-minütigen Gespräch mit einem zufällig zugeteilten Partner aus dem eigenen Kurs. Beide Prüfungen waren zwar anspruchsvoll, mit ausreichender Vorbereitung jedoch gut machbar.

Im juristischen Kurs musste ein Home-Examen abgelegt werden, das ich als vergleichsweise anspruchsvoll empfand. Meiner Meinung nach war nicht ganz klar, welche konkreten Erwartungen der Dozent an die Bearbeitung stellte. Zudem fiel es mir zunächst schwer, passende und hochwertige Quellen zu dem Thema zu finden. Nachdem ich jedoch die vom Dozenten bereitgestellten Bücher und Materialien durchgearbeitet hatte, erhielt ich hilfreiche Anhaltspunkte für die Bearbeitung.

Generell ist festzuhalten, dass sowohl im juristischen Kurs als auch im Norwegischkurs niemand durchgefallen ist. Die Leistungsbewertung erschien mir insgesamt weniger streng als ich es von meiner Heimatuniversität in Potsdam gewohnt war. Das Studienklima war sehr angenehm. Ich verstand mich gut mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen und tauschte mich insbesondere auch mit anderen deutschen Studierenden, von denen es einige gab, regelmäßig über die Kursthemen aus.

Als Tipp kann ich nur sagen: es lohnt sich sehr, sich am Anfang gut mit der Wahl seiner Kurse und der zu erwartenden Prüfung auseinanderzusetzen!

Die technische Ausstattung der Universität ist mit der der Universität Potsdam vergleichbar. Die Bibliothek unterscheidet sich jedoch insofern, als sie weniger ruhig ist, da viele Studierende dort miteinander sprechen. Aus diesem Grund habe ich überwiegend in meinem Zimmer gelernt und die Bibliothek eher selten genutzt.

Kontakte zu einheimischen und internationalen Studierenden

Der Kontakt zu Einheimischen war während meines Aufenthalts eher begrenzt. Abgesehen von meinen Buddys aus der Einführungswoche hatte ich nur wenig Austausch mit norwegischen Studierenden. Ich hatte den Eindruck, dass viele Norwegerinnen und Norweger bevorzugt in ihrem bestehenden sozialen Umfeld bleiben. Zwar kam es beim Wandern gelegentlich zu kurzen freundlichen Grüßen, insgesamt empfand ich es jedoch als schwierig, meine ersten Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden.

Deutlich mehr Kontakt hatte ich hingegen zu internationalen Studierenden. Besonders eng war der Austausch mit meinen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Gemeinsam haben wir nicht nur die Stadt Bergen erkundet, sondern auch zahlreiche Ausflüge in die Umgebung unternommen. Da sonnige Tage in Bergen eher selten sind, haben wir uns vorgenommen, jede Gelegenheit zu nutzen, um Zeit draußen zu verbringen und möglichst viel von der Region zu sehen. Dadurch sind schnell enge Freundschaften entstanden.

Um neue Menschen kennenzulernen, ist es wichtig, selbst aktiv zu werden. Ich habe regelmäßig an Veranstaltungen des Erasmus Student Network (ESN) teilgenommen, darunter Wanderungen, Speed-Friending, Spieleabende und weitere Aktivitäten. Diese Angebote haben es sehr leicht gemacht, Kontakte zu knüpfen. Zusätzlich habe ich auch in meinen Kursen neue Freundschaften geschlossen.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Während meines Aufenthalts in Bergen konnte ich meine Englischkenntnisse deutlich verbessern. Durch frühere Auslandserfahrungen verfügte ich bereits über fließende Englischkenntnisse, dennoch bot mir die Zeit in Bergen die Möglichkeit, vieles zu festigen und weiter auszubauen. Besonders der regelmäßige Austausch mit meiner irischen Mitbewohnerin hat dazu beigetragen. Im Laufe der Zeit merkte auch sie an, dass sie nicht mehr das Gefühl hatte, langsamer sprechen zu müssen als zu Beginn meines Aufenthalts.

Darüber hinaus habe ich mir grundlegende Kenntnisse der norwegischen Sprache angeeignet. Zwar beschränken sich diese auf einfache Grundlagen, dennoch war es mir möglich, mich in Alltagssituationen zumindest ansatzweise auf Norwegisch zu verständigen.

Wohn- und Lebenssituation

Die Bewerbung für einen Wohnheimplatz erfolgte über die Website von Sammen, einer Organisation für Studierende, die neben Wohnheimen auch Cafeterias und Fitnesszentren betreibt. Die Bewerbung fand im April 2025 statt. Die Universität Bergen versendet hierzu eine E-Mail mit allen relevanten Informationen sowie der Bewerbungsfrist. Der Bewerbungsprozess über die Website verlief sehr unkompliziert und war innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen. Es gab verschiedene Wohnoptionen zur Auswahl, und ich entschied mich zunächst für ein Einzelzimmer in einer Achter-WG.

Letztendlich wohnte ich jedoch in einem geteilten Zimmer mit einer Mitbewohnerin und teilte mir die Küche mit insgesamt 15 weiteren Studierenden. Zu Beginn empfand ich diese Wohnsituation als ungewohnt, da ich in Potsdam eine eigene Wohnung habe. Hinzu kam, dass Studierende aus unterschiedlichen Ländern auch sehr unterschiedliche Ess- und Lebensgewohnheiten mitbringen. Während in Deutschland eher früh gegessen wird, beginnen Studierende aus Spanien oder Frankreich teilweise erst gegen 23 Uhr mit dem Kochen. Es wäre daher nicht ehrlich zu sagen, dass das Zusammenleben immer reibungslos verlief. Es gab Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, die wenig Wert auf Sauberkeit legten und benutztes Geschirr in der Spüle stehen ließen, während andere sich sehr strikt an den Putzplan hielten.

Trotz dieser Herausforderungen hatte ich den engsten sozialen Kontakt innerhalb meiner Wohngemeinschaft, und viele der insgesamt 15 Mitbewohnerinnen und Mitbewohner wurden im Laufe der Zeit zu engen Freundinnen und Freunden. Wir hatten viel Spaß miteinander. Die Zimmer waren klein und wurden jeweils zu zweit genutzt, mit einem sehr kleinen Badezimmer. Dafür verfügten wir über eine große Gemeinschaftsküche sowie einen Wohnbereich mit Sofas. Dort haben wir gemeinsam Karten gespielt, Filme geschaut und typische Gerichte aus verschiedenen Ländern gekocht, darunter Klöße, Sushi, Crêpes, Roast Dinner und Paella. Da Lebensmittel in Norwegen generell sehr teuer sind, haben wir bei gemeinsamen Abendessen die Kosten stets unter allen Mitessenden aufgeteilt.

In Potsdam habe ich mich überwiegend vegan ernährt. In Norwegen ist das Angebot an veganen und vegetarischen Produkten jedoch vergleichsweise begrenzt. Aus diesem Grund habe ich mich dort hauptsächlich vegetarisch ernährt, was ebenfalls mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Zum Einkaufen empfiehlt sich besonders der Rema 1000, der etwa 15 Minuten mit der Bahn von Fantoft bis zum Nesttun Zentrum entfernt liegt. Alternativ eignet sich auch der Kiwi in Kronstad, der ebenfalls ein großes Sortiment bietet. Zu beachten ist, dass die Supermärkte in Norwegen sonntags geschlossen sind. Der Rema 1000 in Wergeland öffnet jedoch mit einem eingeschränkten Sortiment, falls man dringend noch etwas benötigt. Für spezielle Zutaten aus dem asiatischen Bereich lohnt sich außerdem ein Besuch im Global Market.

Studienfach: Rechtswissenschaften 

Aufenthaltsdauer: 08/2025 - 12/2025

Gastuniversität: Universitetet i Bergen

Gastland: Norwegen

Rückblick

Während meines Erasmus-Aufenthaltes in Bergen habe ich schnell festgestellt, wie wichtig es ist, stets auf wechselhaftes Wetter vorbereitet zu sein. Ein Regenschirm gehört dort zur täglichen Grundausstattung. Ebenso empfehlenswert sind feste Wanderschuhe, eine Wanderhose sowie eine Regenjacke. Für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist die Skyss-Billett-App sehr praktisch, da Fahrkarten dort unkompliziert per Kreditkarte gekauft werden können. Eine Kreditkarte ist generell empfehlenswert, da PayPal nur eingeschränkt akzeptiert wird. Studierende unter 21 Jahren haben zudem die Möglichkeit, ein vergünstigtes 30-Tage-Ticket zu erwerben. Für die Routenplanung eignet sich besonders die Skyss-Reise-App.

Nach der Ankunft in Bergen sollte zunächst das Studentenzentrum aufgesucht werden. Dort wird der Studierendenausweis ausgestellt, wobei das benötigte Foto direkt vor Ort gemacht wird. Auch wenn ich den Ausweis im Alltag kaum verwendet habe, ist seine Ausstellung dennoch sehr wichtig, da im gleichen Zuge die Anreisebescheinigung erstellt wird. Diese wird per E-Mail zugesendet und muss anschließend im Erasmus+-Portal hochgeladen werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, vor Ort oder online ein Benutzerkonto mit Passwort anzulegen. Dieses Passwort ermöglicht auch nach 16 Uhr den Zugang zu Fakultäten und Bibliotheken.

Zu Beginn meines Aufenthalts bestand außerdem die Möglichkeit, Second-Hand-Möbel von anderen Studierenden zu erhalten. Hierfür musste man sich frühzeitig vor dem Studentenzentrum in Fantoft anstellen. Es lohnt sich, deutlich früher als angegeben vor Ort zu sein, idealerweise mindestens eine Stunde, da nicht nur Studierende aus Fantoft, sondern auch aus anderen Wohnheimen teilnehmen. Auf diese Weise konnte ich einige sehr nützliche Möbelstücke für mein Zimmer erwerben, darunter eine Lampe, einen Mülleimer sowie einen roten Sessel, den ich während meines Aufenthalts häufig genutzt habe. Informationen zu solchen Aktionen sowie zu Veranstaltungen, bei denen man schnell neue Kontakte knüpfen kann, etwa Filmabende, Speed-Dating oder ähnliche Angebote, findet man auf dem Instagram-Account @tu_fantoft.

Ein weiterer Tipp, den ich leider erst relativ spät entdeckt habe, ist das Kvarteret. Dabei handelt es sich um einen Studentenpub mit für norwegische Verhältnisse sehr fairen Preisen. Das Essen ist qualitativ hochwertig und es werden auch vegane Optionen angeboten, beispielsweise bei Kuchen. Darüber hinaus gibt es im Kvarteret ruhigere Bereiche, die sich gut zum Lernen oder zum Austausch mit anderen Studierenden eignen, wodurch es ein vielseitiger Treffpunkt ist.

Sehr empfehlenswert sind zudem Wanderungen auf die sieben Berge rund um Bergen, die jeweils eine einzigartige Aussicht bieten. Mein persönlicher Lieblingsberg war der Løvstakken. Wir sind kurz vor Sonnenuntergang hinaufgewandert, haben die Aussicht genossen und sind anschließend im Dunkeln wieder abgestiegen, wobei aufgrund der Rutschgefahr Vorsicht geboten ist. Obwohl Wandern in Deutschland nicht zu meinen bevorzugten Freizeitaktivitäten zählt, habe ich in Norwegen große Freude daran gefunden. Besonders die Kombination aus Fjorden, Wäldern und guter Gesellschaft hat mich sehr begeistert.

Ein weiterer lohnenswerter Tagesausflug führt nach Rosendal. Mit einem Zone-1-Ticket kann man mit dem Bus bis zur Fähre fahren und von dort aus weiter nach Rosendal gelangen. Vor Ort kann man nicht nur einen beeindruckenden Wasserfall besichtigen, sondern auch im Fjord baden.

Ebenso empfehlenswert ist ein Ausflug zum Steinsdalsfossen in Norheimsund sowie nach Vaksdal. Der Steinsdalsfossen ist ein besonderer Wasserfall, da man hinter ihm hindurchgehen kann. Anschließend haben wir unsere Füße ins Wasser gehalten und sind entlang des Wassers nach Norheimsund gelaufen, um dort im Fjord zu baden. In Vaksdal waren wir ebenfalls wandern und haben auf einem Berg einen kleinen Felsvorsprung entdeckt, der an die Trolltunga erinnert.

Für eine Wanderung zur Trolltunga empfiehlt es sich, die notwendige Ausrüstung bei BUA auszuleihen. Dabei handelt es sich um eine Organisation, bei der Studierende kostenlos Sport- und Outdoor-Ausrüstung wie Zelte, Campingzubehör, Fahrräder oder Skier ausleihen können. Besonders empfehlenswert ist es, mit einem Zelt zur Trolltunga zu wandern, dort eine Nacht zu campen und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang zu erleben.

Darüber hinaus habe ich auch den Preikestolen besucht. Entgegen meiner Erwartungen war die Wanderung zwar zu Beginn etwas steil, insgesamt jedoch weniger anstrengend als gedacht und absolut lohnenswert. Wir sind morgens mit einem Mietwagen nach Stavanger gefahren, haben die Stadt besichtigt, die sich gut an einem Tag erkunden lässt, und anschließend in einem Airbnb übernachtet. Am folgenden Tag stand dann die Wanderung zum Preikestolen auf dem Programm, bevor es wieder zurück nach Bergen ging.

Ich habe mein Semester in Bergen sehr genossen und kann es nur jedem empfehlen eigene Erfahrungen mit Erasmus zu machen.


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